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Der Heimatverein "Postalia Langenfeld e.V." wurde 1972 gegründet und 1977 in das Vereinsregister eingetragen. Gründer waren insbesondere einige Postbedienstete, die schon in den 60er-Jahren in der Paketkammer des Langenfelder Postamtes Karneval gefeiert hatten. Mit dem Ziel, die Posthistorie und das heimatliche Brauchtum zu pflegen, gründeten sie den Verein.

Bild Postalia Posthorn LogoDas Ziel, die Anschaffung von posthistorischen Uniformen, wurde konsequent weiter verfolgt.
Heute stellt die Kutschergarde mit den Uniformen aus den verschiedensten Epochen des deutschen Postwesens einen wesentlichen Beitrag zur Repräsentation unseres Vereins in der Öffentlichkeit dar.

Die Kutschergarde begleitet das Traditionspaar "Postillion mit der Christel von der Post" als offizieller Vertreter der Stadt Langenfeld.

Das Jahr über finden verschiedene heimatkundliche Veranstaltungen statt, wie z.B. Museumsbesuche, Wanderungen, Fahrradrallye, Jahresausflug, Weihnachtsfrühschoppen.

Bild Gesellschaftsorden der Postalia

Einige Aktive hatten dann die Idee, den Verein auf eine breitere Basis zu stellen und im Karneval noch aktiver zu werden. 1977 fand in der Stadthalle die 1. Prunksitzung statt. Durch die Sitzung führte damals unser heutiger Ehrenpräsident Julius Rees († 2008). Dies war die Geburtsstunde der Postalia Karnevalssitzungen, die sich bis heute großer Beliebtheit erfreuen. Seit 1979 finden unsere Veranstaltungen im Carl-Becker-Saal statt.

Weiterhin wurde versucht, junge Menschen an unserem Vereinsleben zu interessieren. Hierzu wurde ein Tanzkorps gegründet. Es entstand eine enthusiastische Truppe, die durch viel Trainingsfleiß weit über Langenfelds Grenzen hinaus bekannt war. Leider ist es uns nicht gelungen, hier eine Kontinuität und Bindung des Nachwuchses in der gewünschten Form zu erreichen. Als dann noch der "Vater", Kommandant Hardy Hein, aus Altersgründen sein Amt niederlegte, war die Auflösung nur noch eine Frage der Zeit.

Die karnevalistischen Aktivitäten nahmen immer mehr zu und es wurde in Zusammenarbeit mit den Spieß-Ratzen eine Damensitzung veranstaltet sowie in alleiniger Regie eine Herrensitzung als dritte Großveranstaltung durchgeführt. Auf allen karnevalistischen Sitzungen ist unser (Schlacht-)Ruf

"Trari-Trara-Postalia"

Nach einigen Jahren des Gastspiels in der Stadthalle haben wir im Saal der Firma Becker und Bernhard (heute "Carl-Becker-Saal") eine dauerhafte Bleibe gefunden. Alle Veranstaltungen wurden in diesen Saal verlegt. Durch enormen Arbeitseinsatz der Mitglieder wurde der Saal völlig umgestaltet, ist aber in seinen Grundzügen heute noch so erhalten. Das so genannte Foyer erhielt einen festen Thekenbereich, eine Ausgabe für Speisen und eine Garderobe. Darüber hinaus wurden ein Bierkeller, eine Beschallungs- und Beleuchtungsanlage sowie ein Lagerkeller eingebaut.

Im Jahr 1996 erfolgte im Rahmen eines Wechsels in der Vermietereigenschaft eine Neugestaltung des Saales. Die damals neue Vermieterin gestaltete den Saal in neuen Farben und ließ das Foyer in ein moderneres Erscheinungsbild versetzen.

Die Sitzungen wurden von 1977 bis 1998 von unserem verstorbenen Ehrenpräsidenten, Julius Rees († 2008), mit großem Erfolg geleitet. In der Eigenschaft als Liedertexter und Sitzungspräsident war er nicht nur in Langenfeld, sondern auch im Düsseldorfer Karneval bekannt. Sein Nachfolger Hans-Peter Liever führte anschließend bis 2006 gekonnt durch die Sitzungen. Seit dem ist Jochen Buff unser souveräne Sitzungsleiter.

Nicht unerwähnt bleiben soll unser Engagement für den Kinderprinzen der Stadt Langenfeld. Ein festes Team betreut jedes Jahr das Kinderprinzenpaar und seine Pagen. Auf dem Kutscherball, eine weitere Veranstaltung der Postalia, erfolgt die Proklamation der kleinen Tollitäten durch den Bürgermeister der Stadt Langenfeld.

Bild Verdienstorden der Postalia

Dass wir uns auch aktiv am Karnevalszug beteiligen, ist eine Selbstverständlichkeit. Die Postalia baut den Zugwagen für das Kinderprinzenpaar. Außerdem sind wir mit einer Fußgruppe unterwegs.